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INFOMATIONEN ZUR VOGELGRIPPE
 

Erste Vogelgrippefaelle bei Nutzgefluegel in Aegypten
Stand: 21. Februar 2005


Die Welternaehrungsorganisation FAO hat nun auch das Auftreten des Vogelgrippevirus H5N1 in aegyptischen Zuchtvogelbestaenden bestaetigt. Nachdem die ersten Faelle im Sueden des Landes bei Huehnern und Truthaehnen aufgetaucht seien, gebe es durch den Transport infizierter Truthaehne in die Region um Kairo nun erste Faelle auch im Norden des Landes. Faelle von Erkrankungen beim Menschen sind bisher in Aegypten noch nicht aufgetreten.
Aus aktuellem Anlass hat das Auswaertige Amt den aktuellen Hinweis in seine Reisemerkblaetter eingebaut. Woertlich schreibt das Amt nun auch zu Aegypten:
"Auch in Aegypten ist die KLASSISCHE GEFLUEGELPEST (hochpathogene Form der AVIAEREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) aufgetreten.
Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium fuer Ernaehrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veroeffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe„.
Derzeit befinden sich viele Gaeste von uns in Aegypten. Weitere Abreisen sind in dichter Folge in den naechsten Tagen und Wochen vorgesehen.
Hier bekommen Sie weitere aktuelle Informationen
Wir werden - wie in allen Laendern mit Erkrankungen bei Zuchtvoegeln - ab sofort mit weitgehenden Praeventivmassnahmen auf diesen juengsten Ausbruch der Vogelgrippe reagieren: Alle unsere aegyptischen Leistungspartner werden umgehend angewiesen, unseren Kunden in keinem Fall Gefluegelfleisch zu servieren. Ebenso verzichten wir in ganz Aegypten auf den Besuch von Marktbereichen, in denen lebendes Gefluegel zum Verkauf angeboten wird. Zudem werden wir alle unsere Aegypten-Gaeste umgehend ueber den Ausbruch der Vogelgrippe und unsere vorsorglichen Massnahmen informieren.
Sollte es in der Region in den naechsten Wochen zu einer Verschlechterung der Lage kommen, werden wir umgehend weitergehende Massnahmen pruefen.
Derzeit wird von keiner Gesundheitsbehoerde bei konsequenter Vermeidung von Kontakt mit Voegeln ein erhoehtes Gesundheitsrisiko fuer Aegypten-Reisende gesehen.

Indien: Vogelgrippe erstmals auch im Westen Indiens
Stand: 20. Februar 2006

Seit dem vergangenen Wochenende berichten Medien ueber das Auftreten des Vogelgrippevirus H5N1 in mehreren Huehnerfarmen bei Nandurbar. Das liegt im Norden des Bundesstaates Maharashtra, direkt an der Grenze zum Bundesstaat Gujarat. Es handelt sich um den ersten bestaetigten Ausbruch der Vogelgrippe auf dem indischen Subkontinent. Die oertlichen Gesundheitsbehoerden haben umfassende Quarantaenemassnahmen eingeleitet, mit grossen Keulungsmassnahmen wurde begonnen.
Ein erhoehtes Risiko fuer Indien-Reisende besteht derzeit nicht.
Im Moment reisen viele Gaeste von uns durch Indien. Das vom juengsten Ausbruch betroffene Gebiet wird jedoch bei keiner unserer Reisen besucht, die Hauptstaat des Bundesstaates, Mumbai, liegt knapp 400 km von Nandurbar entfernt. Dennoch werden wir - wie in allen Laendern mit Erkrankungen bei Nutztieren - ab sofort mit weitgehenden Praeventivmassnahmen reagieren: Wir werden alle unsere indischen Leistungspartner umgehend anweisen, unseren Kunden in keinem Fall Gefluegelfleisch zu servieren. Ebenso verzichten wir ab sofort in ganz Indien auf den Besuch von Marktbereichen, in denen lebendes Gefluegel zum Verkauf angeboten wird. Zudem werden wir alle unsere Indien-Gaeste unmittelbar ueber den Ausbruch der Vogelgrippe und ueber unsere Vorsorge-Massnahmen informieren.
Sollte es in der Region in den naechsten Wochen zu einer Verschlechterung der Lage kommen, werden wir weitergehende Massnahmen pruefen.
Da derzeit von keiner Gesundheitsbehoerde ein erhoehtes Gesundheitsrisiko fuer Indien-Reisende gesehen wird, gewaehren wir kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Indien-Reisen.

Libyen: Zu den juengsten Unruhen in Benghazi
Stand: 20. Februar 2006

Am Freitag, dem 17.2., ist es vor dem italienischen Generalkonsulat im ostlibyschen Benghazi, der wichtigsten Stadt in der Region Cyrenaika, zu ungewoehnlich heftigen Zusammenstoessen zwischen Sicherheitskraeften und Demonstranten gekommen, bei denen libysche Sicherheitskraefte das Feuer auf Demonstranten eroeffneten und elf von ihnen toeteten. Rund um die Beerdigung der Todesopfer am gestrigen Sonntag, dem 19.2., kam es zu erneuten Demonstrationen, jedoch ohne Tote und Verletzte. Ausloeser fuer die Unruhen war der mittlerweile zurueckgetretene italienische Reformminister Roberto Calderoli, der einige der umstrittenen Mohammed-Karikaturen auf T-Shirts hatte nachdrucken lassen. In allen anderen Staedten - auch in der Hauptstadt Tripolis - und Regionen des Landes blieb die Lage dagegen ruhig, es gab keine Demonstrationen.
Vor dem Hintergrund der Unruhen der letzten Tage hat das Auswaertige Amt seinen Sicherheitshinweis zu Libyen ueberarbeitet und schreibt nun woertlich:
"Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und libyschen Polizeikraeften am 17./18.02.2006 vor dem italienischen Generalkonsulat in Benghazi hat es mehrere Tote und Schwerverletzte gegeben. Das Kanzleigebaeude des italienischen Generalkonsulats ist dabei schwer beschaedigt worden und wird durch Demonstranten besetzt gehalten. Auch am 19.02.2006 kommt es in der Innenstadt von Benghazi immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskraeften und Demonstranten.
Geplante Reisen in die Region Benghazi/Cyrenaika sollten aufgrund der aktuellen Situation bis auf weiteres verschoben werden."
Wie unsere umfassenden Recherchen bei unseren oertlichen Leistungspartnern und beim Auswaertigen Amt ergaben, konzentrierten sich die Unruhen auch in der Region Benghazi auf die Innenstadt und hier gezielt auf die Umgebung des italienischen Generalkonsulats.
Derzeit reisen Gaeste von uns durch Libyen. Alle sind wohlauf. Weitere Abreisen sind ab Anfang Maerz vorgesehen. Bei einigen unserer Libyen-Reisen ist auch eine UEbernachtung in Benghazi vorgesehen. Wir werden diese Reisen ab sofort - erstmals bei Abreisen bis zum 30. Juni - vorsorglich so umrouten, dass eine UEbernachtung im Grossraum Benghazi vermieden wird. Trotz dieser Umroutung werden weiterhin alle wichtigen Besichtigungspunkte besucht. Zudem fordern wir bereits seit laengerem unsere Reiseleiter auf, im gesamten Land groessere Menschenansammlungen zu meiden.
Obwohl die Sicherheitslage in Libyen im regionalen Vergleich bisher als vergleichsweise unproblematisch galt, uebermitteln wir allen unseren Libyen-Gaeste den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes bei Buchung und zusammen mit den Reiseunterlagen. Dennoch werden wir umgehend alle Libyen-Gaeste mit Abreise bis zum 30. Juni ueber die derzeitige Sicherheitslage im Grossraum Benghazi und ueber die von uns ergriffenen Umroutungsmassnahmen informieren.
Wir werden die weitere Entwicklung in den naechsten Tagen im gesamten islamischen Raum und besonders auch in Libyen in Hinblick auf eine moeglicherweise sich verstaerkende antiwestliche Stimmung aufmerksam beobachten und bei Bedarf umgehend weitergehende Massnahmen einleiten.
Unabhaengig von den juengsten Ereignissen gewaehren wir unseren Libyen-Kunden ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise.



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