Aegypten: Anschlaege auf dem Sinai Stand: 25. April 2006
Am 24. April abends kam es zu drei Anschlaegen im aegyptischen Badeort Dahab, bei denen mindestens 23 Menschen starben und mehrere Dutzend verletzt wurden. Unter den Todesopfern befanden sich auch mehrere auslaendische Touristen, darunter ein Kind aus Deutschland. Hintergruende und Verantwortliche fuer diese Terroranschlaege sind noch unklar. Das Auswaertige Amt hat am gleichen Tag seinen Sicherheitshinweis zu AEgypten aktualisiert, darin jedoch keine Neubewertung der Sicherheitslage vorgenommen. Woertlich schreibt das Amt: „Am 24. April 2006 ereigneten sich im aegyptischen Dahab auf der Sinai-Halbinsel drei Explosionen. Ein terroristischer Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden. Die Deutsche Botschaft in Kairo hat unmittelbar nach Bekanntwerden ein Mitarbeiterteam nach Dahab entsandt, das vor Ort die Unterstuetzung der deutschen Staatsbuerger sicherstellt. In den letzten Jahren gab es in Aegypten willkuerliche Anschlaege. Am 23. Juli 2005 wurden im Badeort Sharm El-Sheikh mehrere Sprengstoffanschlaege auf ein Hotel, ein Café und einen Basar veruebt. Dabei wurden nach offiziellen aegyptischen Angaben mindestens 64 Menschen, darunter auch Auslaender, getoetet und ueber 100 verletzt. Dieser Anschlag war der vierte innerhalb weniger Monate: Am 07. Oktober 2004 hatte es in Taba Anschlaege auf Hotels und Touristenziele gegeben. Am 07. und am 30. April 2005 kam es zu Anschlaegen in Kairo (Khan El-Khalili, AEgyptisches Museum und Zitadelle). Besonders im Nordsinai dauern die Spannungen in der letzten Zeit an. Aufgrund der willkuerlichen Auswahl der Anschlagsziele besteht aber fuer alle Reisenden im ganzen Land eine erhoehte Gefaehrdung. Beim Besuch touristischer Einrichtungen, Maerkten und Einkaufszentren wird zu besonderer Vorsicht geraten. Mit weiteren Anschlaegen ist zu rechnen.„
Balkan: Keine Entspannung in den Donau-Hochwassergebieten Stand: 18. April 2006
In den vom Donau-Hochwasser betroffenen Gebieten in Bulgarien und Rumaenien zeichnet sich keine Entspannung ab. Waehrend sich in der serbischen Hauptstadt Belgrad seit gestern die Lage leicht entspannte, wird die Scheitelwelle der Donau im Unterlauf, also im Osten Rumaeniens und Bulgariens, erst in den kommenden Tagen erwartet. Die zustaendigen Behoerden leiteten weitere Evakuierungsmassnahmen ein, befuerchten jedoch auch ein laengeres Anhalten des Hochwassers. Derzeit befinden sich keine Gaeste von uns in den vom Donau-Hochwasser betroffenen Regionen Serbiens, Rumaeniens und Bulgariens. Aus saisonalen und klimatischen Gruenden sind Ueberlandreisen dorthin erst wieder ab dem 20. Mai vorgesehen. Bis dahin ist mit einer vollkommenen Normalisierung der Lage zu rechnen. Am Mittwoch, dem 26. April, ist jedoch eine zweiwoechigen Donau-Kreuzfahrt von Passau bis zum Donaudelta geplant. Derzeit ist noch nicht abzusehen, ob diese Kreuzfahrt laut Ausschreibung durchgefuehrt werden kann, eine schnelle Normalisierung in den wichtigen Flussabschnitten ist jedoch moeglich. Aus diesem Grunde wird die Reederei erst sehr kurzfristig ueber die Moeglichkeit der Durchfuehrung der geplanten Kreuzfahrt entscheiden. Wir werden alle auf der genannten Kreuzfahrt gebuchten Gaeste umgehend ueber die derzeitige Lage in den Hochwassergebieten und ueber die sehr kurzfristige Entscheidung der Reederei informieren. Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung.
Israel: Zum Selbstmordanschlag in Tel Aviv Stand: 18. April 2006
Zu dem Selbstmordattentat vom 17. April in Tel Aviv hat sich die radikale Palaestinenser-Gruppe "Islamischer Heiliger Krieg" bekannt. Beim gestrigen Anschlag nahe einem Schnellimbisses unweit der zentralen Busstation wurden mindestens neun Personen getoetet und rund 60 Personen verletzt. Beobachter sehen dieses Attentat im Zusammenhang mit einer in den letzten Wochen starken Zunahme der Spannungen zwischen radikalen Palaestinensern und Israel. Wie alle Anschlaege in den letzten Jahren so richtete sich auch dieser Anschlag nicht gezielt gegen Touristen bzw. gegen touristische Einrichtungen im Land. Da die neue, von der Hamas-Bewegung gefuehrte, palaestinensische Regierung diesen juengsten Anschlag - im Gegensatz zu frueheren Reaktionen der palaestinensischen Regierungen - nicht nur nicht verurteilt, sondern als "Selbstverteidigung" bezeichnet hatte, ist eine Zunahme der Spannungen zwischen Israelis und Palaestinensern zu befuerchten. Israelische Vergeltungsmassnahmen wurden angekuendigt. Ein aktualisierter Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes zu Israel und den Palaestinensischen Gebieten liegt zur Stunde noch nicht vor. Derzeit gilt noch der Sicherheitshinweis vom 13. April 2006, in dem das Auswaertige Amt wie seit langem auf die anhaltende Gefahr von Anschlaegen in Israel hinweist. Woertlich schreibt das Amt: "Bei Reisen nach Israel muss weiterhin der Sicherheitslage Rechnung getragen werden. In Israel (innerhalb der Grenzen vom 01.06.67) besteht jederzeit und besonders in Staedten die Gefahr von Anschlaegen, insbesondere Selbstmordattentaten. Die Anschlaege richteten sich in der Vergangenheit insbesondere gegen oeffentliche Verkehrsmittel (insb. Linienbusse) und oeffentliche Orte mit hohen Besucherzahlen einschl. Einkaufszentren, Restaurants und Diskotheken. Auch Auslaender waren Opfer von Anschlaegen. Daher wird hoechste Vorsicht empfohlen. ... In Jerusalem wird auf Grund der angespannten Situation zu besonderer Vorsicht geraten. Oeffentliche Verkehrsmittel, ebenso wie oeffentliche Orte mit hohen Besucherzahlen einschl. Restaurants, waren in der Vergangenheit Ziele von Anschlaegen in der Stadt. Von Besuchen in der Naehe des Tempelbergs an Freitagen wird abgeraten. Bei Altstadtbesuchen wird zu genereller Vorsicht - insbesondere an islamischen und juedischen Feiertagen - geraten. Ortskundige Begleitung wird empfohlen." Zum Zeitpunkt des juengsten Anschlags befanden sich zwar Gaeste von uns in Israel, nicht jedoch in Tel Aviv. Alle sind wohlauf, alle Reisen werden derzeit ohne Einschraenkungen fortgesetzt. In den naechsten Wochen sind weitere Abreisen vorgesehen. Alle unsere Israel-Gaeste erhalten bei Buchung und mit den Reiseunterlagen den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes. Konsequent vermeiden wir bei unseren Israel-Reisen beliebte Treffpunkte der Einheimischen wie Restaurants, Einkaufszentren und oeffentliche Nahverkehrsmittel. Ueber diese Vorsichtsmassnahmen hinaus haben wir unsere Reiseleiter und israelischen Leistungspartner zu groesstmoeglicher Vorsicht angewiesen. Zudem werden wir alle gebuchten Gaeste mit Abreise bis zum 30. Juni umgehend und aktuell ueber den juengsten Anschlag und die aktuelle Situation informieren. Aufgrund der bereits seit Februar 2006 erfolgten Zunahme der Spannungen in den Palaestinensischen Gebieten haben wir seit Mitte Februar unsere Israel-Reisen so umgeroutet, dass alle im urspruenglichen Reiseverlauf vorgesehenen Aufenthalte und Transfer-Fahrten durch die palaestinensische Westbank ausnahmslos entfallen. In Hinblick auf die Moeglichkeit einer weiteren Eskalation der Lage werden wir diese Umroutungen in jedem Fall bis auf Weiteres fortsetzen. Besuche im Gaza-Streifen waren zu keinem Zeitpunkt geplant. Wir werden selbstverstaendlich auch die Lage in Israel in den naechsten Tagen sehr aufmerksam verfolgen und bei Bedarf auch hier weitergehende Massnahmen einleiten. Allen Israel-Kunden haben unabhaengig von den juengsten Ereignissen im Jahr 2006 ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise.
Sri Lanka: Neue Anschlaege gefaehrden Friedensverhandlungen Stand: 12. April 2006
Einen Tag nach einem Sprengstoffanschlag auf ein Militaerfahrzeug, bei dem unweit der im Nordosten Sri Lankas gelegenen Hafenstadt Trincomalee zwoelf Marinesoldaten ums Leben gekommen waren, wurden bei einem weiteren Anschlag am 12. April zwei Polizisten getoetet. Nach Aussagen der srilankesischen Sicherheitskraefte sind Mitglieder der tamilischen Separatistenorganisation „Tamil Tigers (LTEE)„ fuer beide Taten verantwortlich. Auslaendische Beobachter befuerchten nun, dass diese juengste Eskalation der Gewalt in den mehrheitlich von Tamilen bewohnten oestlichen und noerdlichen Provinzen nicht nur die ab naechster Woche in der Schweiz geplanten Friedensgespraeche, sondern auch das seit 2002 geltende Waffenstillstandsabkommen gefaehrden koennte. Bereits zu Beginn des Jahres hatte eine Welle der Gewalt den Norden und Osten des Landes erschuettert, nach einer ersten Gespraechsrunde zwischen den Konfliktparteien im Februar zeichnete sich aber eine vorsichtige Entspannung der Lage ab. Derzeit gilt noch der zuletzt am 22. Februar 2006 aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes, in dem das Amt auf die besonders im Norden und Osten Sri Lankas anhaltend angespannte Sicherheitslage eingeht und woertlich schreibt: "Die Sicherheitslage in Sri Lanka ist seit der Ermordung von Aussenminister Kadirgamar am 12.8.05 angespannt. Insbesondere im Norden, Osten und Suedosten (Jaffna bis Arucam Bay) hatte sich die Sicherheitslage nach den Praesidentschaftswahlen im November 2005 weiter erheblich verschlechtert. ... Auslaender sind in aller Regel zwar nicht das Ziel solcher Gewalthandlungen, koennen aber bei zunehmender Gewaltbereitschaft leicht zufaelliges Opfer von Attentaten oder Anschlaegen werden. Nachdem Regierung und LTTE sich im vergangenen Monat auf neue Gespraeche im Februar 2006 ueber eine wirksamere Umsetzung des Waffenstillstandsabkommens geeinigt hatten, hat sich die Lage wieder etwas entspannt. Da zur Zeit aber noch nicht absehbar ist, ob die sich abzeichnende Entspannung Bestand haben wird, wird zunaechst auch weiterhin von Reisen in die noerdlichen, oestlichen und suedoestlichen Landesteile, die nicht unbedingt notwendig sind, abgeraten. ..."
Im Gegensatz zur Lage im Norden, Osten und Suedosten des Landes ist die Situation in den touristisch relevanten und von unseren Gaesten besuchten Gebieten um Kandy, Polonnaruwa, Anuradhapura und den Kuesten des Suedwestens weiterhin ruhig. Reisen in die Landesteile, vor deren Besuch das Auswaertige Amt abraet, bieten wir bereits seit vielen Jahren nicht an. Derzeit befinden sich Kunden von uns auf Sri Lanka. Alle sind wohlauf. Alle in unseren Reiseprogrammen vorgesehenen touristischen Besichtigungen koennen weiterhin ohne Einschraenkungen besucht werden.
Unsere Sri-Lanka-Gaeste erhalten den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes bei Buchung und mit den Reiseunterlagen. Sie sind somit ueber die angespannte innenpolitische Lage informiert. In jedem Fall fordern wir alle Reiseleiter und Gaeste zu erhoehter Vorsicht und zum Vermeiden groesserer Menschenansammlungen auf. Wir werden die weitere Entwicklung der Lage auf Sri Lanka sehr aufmerksam verfolgen: Im Falle einer Verschaerfung der Sicherheitslage werden wir umgehend weitergehende Massnahmen pruefen und umgehend informieren. Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Sri-Lanka-Reisen.
Australien: Zyklon "Larry" in Queensland Stand: 20. Maerz 2006
Wirbelstuerme sind ein im Suedsommer haeufig auftretendes Naturphaenomen in den tropischen Landesteilen von Queensland und dem Northern Territory in Australien. Der tropische Wirbelsturm "Larry" - einer der staerksten in dieser Region seit Jahrzehnten - traf am Morgen des 20. Maerz mit Geschwindigkeiten von bis zu 280 Stundenkilometern suedlich Cairns auf die Kueste des Bundesstaates Queensland. Zahlreiche Einwohner wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht oder aufgefordert, ihre Haeuser zu verlassen, um in sicheren Gebaeuden unterzukommen. Am staerksten betroffen ist die Region von Innisfail, ca. 70 km suedlich von Cairns. Inzwischen ist das Ausmaß der Schaeden einigermaßen abzusehen. Nach ersten Erkenntnissen wurden etliche Haeuser beschaedigt, Baeume entwurzelt und Stromleitungen zerstört. Australische Medien sprechen von bis zu 30 Verletzten. Berichte ueber mögliche Tote gibt es bis jetzt nicht. Derzeit reisen zwei unserer Gruppen durch Australien, waren aber zum Zeitpunkt des Zyklons nicht in der betroffenen Region. Weiterhin befinden sich Kunden von Marco Polo Individuell auf den vom Wirbelsturm nicht betroffenen Whitsunday Islands. Die Unterkuenfte der Studiosus-Gruppen liegen nördlich von Cairns und sind nach direkter Ruecksprache mit den Hotels kaum von dem Zyklon betroffen. Nach Auskunft unserer Leistungspartner ist der Flughafen von Cairns mittlerweile wieder geöffnet und unsere Programme können nach dem jetzigen Erkenntnisstand ohne größere Einschraenkungen durchgefuehrt werden. Falls starke Regenfaelle dem Wirbelsturm folgen sollten, muss unter Umstaenden kurzfristig ueber eine AEnderung des Programms in den Regenwaeldern um Cape Tribulation entschieden werden.
Wir werden die weitere Lage aufmerksam verfolgen und zeitnah entscheiden, ob bei den aktuell reisenden Gruppen punktuell Programmaenderungen vorgenommen werden muessen. Die naechsten Abreisen nach Australien sind erst wieder fuer Ende Juli vorgesehen.
Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Australien-Reisen.
Erste Vogelgrippe-Faelle bei Wildvoegeln in Deutschland und Oesterreich
Das Vogelgrippevirus H5N1 ist nun auch bei verendeten Wildschwaenen im oesterreichischen Bundesland Steiermark und auf der Insel Ruegen festgestellt worden. In Uebereinstimmung mit EU-weit geltenden Schutzmaßnahmen wurden Schutzzonen eingerichtet und unter anderem Transporte von lebenden Nutzvoegeln im Umkreis von zehn Kilometern vom Fundort der toten Tiere verboten.
In einer Stellungnahme warnte das Robert-Koch-Institut vor Panikmache. Derzeit sei fuer Verbraucher kein Gefaehrdungspotenzial zu erkennen, der Verzehr von Gefluegel auch weiterhin ungefaehrlich. Weder in Oesterreich noch in Deutschland wurden Erkrankungsfaelle bei Haustieren oder bei Menschen festgestellt. Auch fuer Reisende in die betroffenen Regionen bestehe keine erhoehte Gefahr. Zur Zeit fuehren wir keine Reisen auf Ruegen und in der Steiermark durch. Abreisen in die Steiermark sind in absehbarer Zeit nicht vorgesehen, Reisen nach Ruegen erst ab Mitte Mai. Wir werden in jedem Fall die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und alle Empfehlungen der Gesundheitsbehoerden umgehend auch bei unseren Reisen umsetzen und befolgen. Gaeste in die betroffenen deutschen und oesterreichischen Bundeslaender werden wir in jedem Fall zusammen mit den Reiseunterlagen ueber die aktuelle Entwicklung informieren. Ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Deutschland- und Oesterreich-Reisen besteht nicht.
Palaestinensische Gebiete: Auswaertiges Amt raet derzeit von Reisen in die Westbank ab Stand: 14. Februar 2006
Auf Grund der Unruhen durch die Veroeffentlichung von Mohammed-Karikaturen und der angespannten Lage nach dem Erfolg der radikal-islamischen Hamas-Bewegung bei den juengsten Parlamentswahlen hat das Auswaertige Amt am 10. Februar seinen Sicherheitshinweis zu den Palaestinensischen Gebieten abermals verschaerft und warnt nun vor Reisen in den Gaza-Streifen. Von Reisen in die Westbank raet das Amt ab. Woertlich heißt es zur Westbank: „Von Reisen in die Westbank wird grundsaetzlich abgeraten. Auf Straßen in der Westbank ist es vereinzelt zu Schuessen auf vorbeifahrende Fahrzeuge gekommen. Die Staedte Jenin, Nablus, Hebron und Tulkarem sollten voellig gemieden werden. In den uebrigen Staedten in der Westbank wird aufgrund von in Flugblaettern auftauchenden Entfuehrungsdrohungen zur groeßten Vorsicht geraten.„
Derzeit befinden sich weder Gaeste von uns in Israel noch in den Palaestinensischen Gebieten. Abreisen nach Israel sind ab dem 19. Februar vorgesehen. Laengere Aufenthalte in den Palaestinensischen Gebieten sind bei keiner unserer Israel-Reisen eingeplant. Reisen in den Gaza-Streifen bieten wir prinzipiell nicht an. Vor dem Hintergrund des vorliegenden Sicherheitshinweises werden wir ab sofort unsere Israel-Reisen mit Abreise bis zum 15. Maerz so umrouten, dass auch alle Transitstrecken durch die Westbank sowie Ausfluege nach Bethlehem vermieden werden. Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und bis spaetestens Ende Februar ueber eine Fortsetzung der jetzt beschlossenen Maßnahmen fuer den Zeitraum bis Ende Juni entscheiden.
In jedem Fall werden wir alle unsere Israel-Kunden mit Abreise bis zum 30. Juni umgehend ueber die aktuelle Lage in den Palaestinensischen Gebieten und ueber eine moegliche Fortsetzung der Umroutungen informieren.
Im Gegensatz zur Lage in den Palaestinensischen Gebieten ist momentan eine Erhoehung der Gefaehrdungslage fuer Israel-Reisende nicht zu erkennen. Anschlaege haben sich in der Vergangenheit nicht gegen Touristen bzw. gegen touristische Einrichtungen im Land gerichtet. Alle unsere Israel-Gaeste erhalten bereits bei Buchung den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes und sind somit ueber die angespannte Lage im Land informiert. Allen Israel-Kunden gewaehren wir im Jahr 2006 ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise.
Anschlag auf Supermarkt in Istanbul Stand: 14. Februar 2006
Unter Berufung auf die tuerkische Nachrichtenagentur Anadolu berichten Medien heute morgen von einem neuen Anschlag in Istanbul: Ziel war der Eingangsbereich eines Supermarktes im Istanbuler Vorort Bahcelievler. 15 Personen wurden verletzt, zwei davon schwer. Zu diesem Anschlag bekannte sich mittlerweile die kurdische Untergrundgruppe "Freiheitsfalken von Kurdistan/TAK". Polizeikreise und tuerkische Medien vermuten - wie bereits beim Anschlag vom 8. Februar gegen ein von Polizisten besuchtes Café in einem anderen Istanbuler Vorort - einen Zusammenhang mit dem siebten Jahrestag der Verhaftung des frueheren PKK-Fuehrers Abdullah Oecalan. Dieser wurde am 15. Februar 1999 in Nairobi verhaftet und verbueßt seither eine lebenslange Haftstrafe in der Tuerkei. Der Vorort Bahcelievler liegt im europaeischen Teil der Metropole, abseits aller touristischen Routen. Auch in diesem Fall richtete sich der Anschlag nicht gegen Touristen bzw. touristische Einrichtungen. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich keine Gaeste von uns in der Stadt. Die naechsten Abreisen sind ab der zweiten Februarhaelfte vorgesehen. Derzeit gilt der Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes in seiner letzten Ueberarbeitung vom 9. Januar 2006. Seit der Anschlagserie in mehreren Badeorten im Sommer 2005 weist das Amt auf eine erhoehte Anschlaggefahr im Lande hin und schreibt woertlich: "Schon in der Vergangenheit kam es mehrfach zu Sprengstoffanschlaegen (z.B. in Istanbul im November 2003, 2004 und 2005 auch in anderen groeßeren Staedten). Der Bombenanschlag vom 10. Juli 2005 in Cesme bei Izmir mit 20 Verletzten, zu dem sich die "Freiheitsfalken Kurdistans" bekannt haben, die der PKK zugerechnet werden, sowie der Bombenanschlag auf einen Kleinbus am 16. Juli 2005 in Kusadasi an der Aegaeiskueste suedlich von Izmir mit 5 Todesopfern und 13 Verletzten, aber auch andere gewaltsame Aktionen in 2005 signalisieren eine weiterhin angespannte Sicherheitslage im gesamten Land, einschließlich der touristischen Zentren. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden ueberall verstaerkt. Dennoch koennen weitere Vorfaelle in Touristenzentren nicht ausgeschlossen werden. Reisenden in der Tuerkei wird daher besondere Vorsicht empfohlen."
Alle unsere Gaeste erhalten den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes bei Buchung und mit den Reiseunterlagen. Sie wurden somit ueber die angespannte Sicherheitslage im Land informiert. Ebenso sind alle unsere Leistungspartner und Reiseleiter weiterhin zu erhoehter Vorsicht aufgefordert. Wir werden die weitere Entwicklung der Nachrichtenlage aufmerksam verfolgen und bei Bedarf umgehend informieren. Unabhaengig von diesem juengsten Vorfall gewaehren wir allen unseren Tuerkei-Gaesten im Jahr 2006 ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis spaetestens vier Wochen vor Abreise.
Vogelgrippefaelle in Italien, Griechenland und Bulgarien Stand: 13. Februar 2006
In den sueditalienischen Regionen Sizilien, Kalabrien und Apulien wurde bei 21 toten Wildschwaenen das Vogelgrippevirus H5N1 nachgewiesen. Weitere Faelle dieser Art haben griechische und bulgarische Behoerden gemeldet. Erkrankungen bei Menschen und bei Haustieren wurden nicht festgestellt. Die betroffenen Laender haben sofort Praeventivmaßnahmen eingeleitet. So soll in Griechenland ein sofortiges Verbot der Freilandhaltung von Gefluegel und des Tiertransports aus den betroffenen Gebieten ein UEbergreifen auf gesunde Haustierbestaende verhindern. Aehnliche Maßnahmen wurden in Bulgarien und Italien ergriffen. Laut Experten ist die Gefahr einer Uebertragung von Wildvoegeln auf den Menschen aeußerst gering. Es besteht derzeit keine erhoehte Gefahr fuer Reisende nach Italien, Griechenland und Bulgarien.
Zur Zeit befinden sich Gaeste von uns in Italien. Weitere Abreisen nach Italien folgen in dichter Reihenfolge. In Griechenland und Bulgarien befinden sich keine Gaeste von uns. Die ersten Abreisen nach Griechenland sind erst in der zweiten Maerzhaelfte vorgesehen, nach Bulgarien erst wieder Anfang Mai.
Wir werden ab sofort vorsorglich auch in Italien, Griechenland und Bulgarien alle Leistungspartner anweisen, unseren Gaesten kein Gefluegelfleisch mehr zu servieren. Der Besuch von Maerkten mit lebenden Tieren ist in diesen Laendern nicht vorgesehen. Alle unsere Gaeste nach Italien, Griechenland und Bulgarien werden wir umgehend ueber das Auftreten des Vogelgrippe-Virus bei Wildvoegeln und ueber die von uns getroffenen Praeventivmaßnahmen informieren. Sollten Krankheitsfaelle bei Menschen bzw. bei Haustieren auftreten, unterrichten wir unsere Gaeste in einem weiteren Rundschreiben darueber.
Sicherheitshinweis auch zu Aegypten aktualisiert Stand: 9. Februar 2006
Wie in vielen Laendern des Nahen und Mittleren Osten ist es auch in Aegypten in den letzten Tagen zu antiwestlichen Demonstrationen gekommen. Diese verliefen bisher friedlich. Dennoch hat das Auswaertige Amt auch den Sicherheitshinweis zu Aegypten aktualisiert und schreibt nun woertlich:
"Die Veroeffentlichung von Karikaturen ueber den Propheten Mohammed in einer Reihe von europaeischen Zeitungen hat zu groesserem Unmut in der Bevoelkerung gefuehrt, der sich allgemein gegen Staaten richtet, in denen die Karikaturen erschienen sind. Es ist in diesem Zusammenhang auch in Aegypten zu Demonstrationen gekommen, die bisher friedlich verlaufen sind. Weitere Demonstrationen, bei denen auch Uebergriffe gegen westliche Auslaender moeglich sind, koennen jedoch nicht ausgeschlossen werden. Zu erhoehter Vorsicht und Wachsamkeit wird geraten."
Aufgrund der Gefahr weiterer, auch gewalttaetiger Demonstrationen gilt fuer viele Laender - darunter auch fuer Aegypten - eine klare Anweisung an unsere Leistungspartner und Reiseleiter, groessere Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden. Zudem fordern wir seit laengerem - bereits vor den juengsten Demonstrationen - alle Kunden und Reiseleiter in Aegypten zu erhoehter Wachsamkeit und Vorsicht auf. Eine lueckenlose Umsetzung aller geeigneter Praeventivmassnahmen ist sichergestellt. Derzeit befinden sich viele Gaeste von uns in Aegypten. Alle sind wohlauf. Die Lage im Land ist ruhig, alle unsere Reiseprogramme koennen ohne Einschraenkungen durchgefuehrt werden. Wie in allen Laendern des Nahen und Mittleren Ostens beobachten wir die weitere Entwicklung der Lage gerade auch in Hinblick auf eine moeglicherweise sich verstaerkende antiwestliche Stimmung sehr aufmerksam und werden im Falle einer Verschaerfung umgehend weitergehende Massnahmen einleiten. Alle unsere Aegypten-Kunden erhalten den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes bei Buchung und in den Reiseunterlagen. Zusaetzlich werden wir vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung alle unsere Aegypten-Gaeste mit Abreise bis zum 31. Maerz umgehend ueber den aktuellen Sicherheitslage informieren und Ihnen den aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes uebermitteln. Gaeste, die sich zur Zeit im Lande aufhalten, werden von ihrem Reiseleiter informiert. Gaeste, die ihre Reiseunterlagen bereits erhalten haben, erhalten diese aktuelle Information per Rundschreiben. Unabhaengig von den juengsten Ereignissen gewaehren wir unseren Aegypten-Gaesten ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise.
Weitere Uebergriffe auf daenische Botschaft in Teheran Stand: 7. Februar 2006
Nach Angriffen auf mehrere europaeische Botschaften setzten sich die Uebergriffe auch am 7. Februar fort. So drangen Randalierer erneut in die daenische Botschaft ein und zuendeten Sprengsaetze. Das Auswaertige Amt hat unmittelbar auf diese Uebergriffe reagiert und - analog zu seinen Reaktionen auf die Ausschreitungen in Damaskus und im Libanon - seinen Sicherheitshinweis zum Iran ergaenzt. Woertlich heißt es darin jetzt: „Auch in Iran ist es zu gewaltsamen Demonstrationen gegen die Veroeffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed gekommen. Weitere Proteste sind nicht auszuschließen. Es wird daher empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen unbedingt zu meiden.„
Derzeit befinden sich keine Gaeste von uns im Iran. Die naechsten Reisen sind ab Mitte Februar vorgesehen. Zusammen mit unseren oertlichen Leistungspartnern und Reiseleitern stellen wir sicher, dass alle Demonstrationen und Menschenansammlungen gemieden werden. Alle Iran-Gaeste erhalten zudem den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes bei Buchung und zusammen mit ihren Reiseunterlagen. Sie sind somit ueber die allgemeine Sicherheitslage im Land informiert. Vor dem Hintergrund der juengsten Entwicklung werden wir zusaetzlich alle Iran-Gaeste mit Abreise bis zum 31. Maerz ueber die derzeitige Sicherheitslage im Land unterrichten und ihnen den heute aktualisierten Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes uebermitteln. Wir werden die weitere Entwicklung im gesamten islamischen Raum und besonders im Iran aufmerksam beobachten, auch in Hinblick auf eine moeglicherweise sich verstaerkende antiwestliche Stimmung. Bei Bedarf leiten wir umgehend weitergehende Maßnahmen ein. Unabhaengig von den juengsten Ereignissen gewaehren wir unseren Iran-Kunden ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise.
Sicherheitshinweis zu Peru aktualisiert Stand: 6. Februar 2006
Vor dem Hintergrund der fuer den 9. April 2006 festgesetzten Wahlen in Peru hat das Auswaertige Amt am 6. Februar seinen Sicherheitshinweis zu diesem suedamerikanischen Land aktualisiert. Woertlich schreibt das Amt: "In Peru kommt es landesweit immer wieder zu Protestaktionen und Ausschreitungen, die z. T. gewalttaetig sind und bisweilen zu laengeren Strassenblockaden fuehren koennen. Es besteht die Moeglichkeit, dass diese Behinderungen im Vorfeld der Praesidentschafts- und Kongresswahlen am 09. April 2006 zunehmen werden. Des Weiteren ist derzeit in einigen Landesteilen (Provinzen) der Ausnahmezustand verfuegt, wodurch nicht nur die Reisefreiheit eingeschraenkt ist, sondern auch ein erhoehtes Sicherheitsrisiko besteht. Reisende sollten in Peru die Pressenachrichten verfolgen und ihre Reiseplanung entsprechend anpassen, wobei die Provinzen im Ausnahmezustand gemieden werden sollten. Aktuelle Situation Ausnahmezustand Peru: seit 05/ 2004: Departamento Ayacucho: Provinzen Huanta und La Mar, Departamento Huancavelica: Provinz Tayacaja, Departamento Cusco: Provinz La Convención, Departamento Junín: Provinzen Satipo, Concepción (nur Distrikt Andamarca) und Huancayo (nur Distrikt Santo Domingo de Acobamba), zusaetzlich seit 12/2005: Departamento Huánuco: Provinzen Marañon, Huaycaybamba, Leoncio Prado, Huamalíes, Departamento San Martin, Provinz Tocache, Departamento Ucayali, Provinz Padre Abad." Unabhaengig von den bevorstehenden Wahlen besteht in Peru seit langem die Gefahr von Protestaktionen und Strassenblockaden. Alle unsere Gaeste erhalten bereits bei Buchung und mit den Reiseunterlagen den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes, in dem seit laengerem auf diese Gefahr hingewiesen wird. Wie die Erfahrung der letzten Jahre jedoch gezeigt hat, lassen sich Problemzonen durch kurzfristige Routen- und Programmaenderungen ohne Einschraenkungen des Reiseprogramms insgesamt vermeiden. Dennoch werden wir nun alle unsere Gaeste, die in den Monaten Maerz und April 2006 Peru besuchen werden, in einem weiteren Rundschreiben ueber die Moeglichkeit zunehmender Behinderungen informieren.
Alle Provinzen und Bezirke, in denen derzeit ein Ausnahmezustand und somit auch ein erhoehtes Sicherheitsrisiko besteht, werden von uns seit Jahren nicht bereist. Es handelt sich hierbei grossenteils um Regionen, die im suedoestlichen, zum Amazonasbecken hin abfallenden Teil der peruanischen Andenkette liegen. Nicht betroffen ist die bei allen unseren Peru-Reisen besuchte Stadt Cuzco, die Umgebung der Inkastadt Machu Picchu sowie der gesamte Oberlauf des Rio Urubamba mit den Staedten Pisac und Ollantaytambo. Ferner weist das Amt im aktuellen Sicherheitshinweis darauf hin, dass auf der weitgehend parallel zur Pazifikkueste verlaufenden Panamericana die Gefahr von Ueberfaellen auf die meist nachts verkehrenden oeffentlichen Ueberlandsbusse zugenommen hat. Wir benutzen zwar Abschnitte der Panamericana auf unseren Routen - v.a. auf der Strecke von Lima nach Arequipa - beschraenken uns aber selbstverstaendlich auf Tagesfahrten. Fuer unsere Programme benutzen wir auch keine oeffentlichen Ueberlandverbindungen, sondern ausschliesslich gecharterte Busse langjaehrig bewaehrter Partner. Alle unsere Peru-Reisen koennen nach derzeitigem Erkenntnisstand ohne Einschraenkungen durchgefuehrt werden. Ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung besteht nicht.
Faehre im Roten Meer gesunken Stand: 3. Februar 2006
Eine Faehre mit rund 1.300 Menschen an Bord ist im Roten Meer gesunken. Das teilte der Leiter der aegyptischen Schifffahrtsbehoerde, Mahfus Taha Marsuk, am 3. Februar mit. Die "Salam 98" sei 40 Meilen vor dem aegyptischen Hafen und Badeort Hurghada untergegangen. Das Schiff war am Abend des Vortags in der saudi-arabischen Hafenstadt Duba in Richtung des aegyptischen Faehrhafens Safaga gestartet. Medienberichten zufolge sollen sich auf der Faehre vor allem Mekka-Pilger aufgehalten haben. Die Ursachen fuer dieses Unglueck sind derzeit noch unbekannt. Gaeste der Unternehmensgruppe waren vom Unfall nicht betroffen. Vollkommen unabhaengig von diesem Faehrunglueck gewaehren wir allen Nahost-Gaesten ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise. Reisen nach Saudi-Arabien bieten wir generell nicht an.
Zu den juengsten Fieber-Faellen auf Reunion und Mauritius Stand: 2. Februar 2006
In den letzten Monaten ist es auf der zum franzoesischen Ueberseedepartement gehoerenden Insel La Reunion zu einem vermehrten Ausbruch des Chikungunya-Fiebers gekommen. Wie die Gesundheitsbehoerden der Insel am 2. Februar mitteilten, sind mittlerweile 50.000 Faelle gezaehlt. Die franzoesischen Behoerden setzen unterdessen Soldaten und Zivilisten gegen die Plage ein. Die Einsatzkraefte verspruehen auf der ganzen Insel Chemikalien gegen die Muecken, die das Virus uebertragen. Das Auswaertige Amt weist in seinem letztmalig am 12. Januar 2006 aktualisierten medizinischen Hinweis zu La Reunion auf diese Krankheit hin und schreibt woertlich: "Im franzoesichen Ueberseedepartement La Réunion besteht seit 2005 eine erhebliche Krankheitswelle von Chikungunya Fieber, die unveraendert und beguenstigt durch die Regenzeit fortdauert. ... Die Uebertragung der Dengue-aehnlichen Viruserkrankung erfolgt ganz ueberwiegend durch tag- und nachtaktive Stechmuecken. Die Inkubationszeit betraegt 2-10 Tage. Ohne Vorzeichen treten abrupt Fieber, starker (symmetrischer) Gelenkschmerz und schweres Krankheitsgefuehl ein. Nach wenigen Tagen kommt es zum Fieberabfall und Auftreten eines Exanthems. Die Gelenkbeschwerden koennen jahrelang fortbestehen. Sehr selten wird auch eine gesteigerte Blutungsneigung beobachtet. Empfehlungen: Tagsueber und nachts Mueckenschutz beachten. Kontakt zu Erkrankten vermeiden."
Derzeit befinden sich keine Gaeste von uns auf La Reunion. Abreisen nach La Reunion sind erst wieder fuer Anfang Juli vorgesehen. Wir gehen davon aus, dass durch den starken Einsatz der franzoesischen Soldaten die Gefahr bis dahin gebannt ist. Wir werden unsere Gaeste nach La Reunion in jedem Fall umgehend ueber das Chikungunya-Fieber und die notwendigen Vorsorgemassnahmen informieren. Seit kurzem wird auch von vereinzelten Faellen auf der Insel Mauritius berichtet. Die meisten betroffenen Personen auf Mauritius erkrankten jedoch offensichtlich nach vorherigen Aufenthalten auf La Reunion. In seinen am 1. Februar aktualisierten Gesundheitshinweis zu Mauritius geht das Auswaertige Amt nicht speziell auf die juengsten Chikungunya-Faelle ein, raet aber in jedem Fall zu konsequentem Mueckenschutz, der von Medizinern auch als Prophylaxe gegen Chikungunya empfohlen wird. "Die Erkrankung ist nicht lebensbedrohlich", heisst es im Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg. Bei den meisten Erkrankten verschwaenden die Symptome, zu denen auch Hautausschlag gehoere, nach zwei Wochen.
Im Gegensatz zu La Reunion befinden sich derzeit Gaeste von uns auf Mauritius. Weitere Abreisen sind in den naechsten Tagen vorgesehen. Alle unsere Mauritius-Gaeste erhalten den jeweils aktuellen medizinischen Reisehinweis des Auswaertigen Amtes zusammen mit den Buchungsunterlagen. Sie sind somit ueber die Notwendigkeit eines konsequente Mueckenschutzes unterrichtet. Dennoch werden wir auch unsere Mauritius-Gaeste nochmals aktuell informieren. Wir werden die weitere Entwicklung der Situation aufmerksam verfolgen und bei Bedarf weitergehende Massnahmen pruefen. Ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach La Reunion oder Mauritius besteht derzeit nicht.
Israel: Entwicklung nach der Wahl in den Palaestinensischen Gebieten wird aufmerksam verfolgt Stand: 30. Januar 2006
Wie aus der umfassenden Berichterstattung in den Medien bekannt, war es bei den Parlamentswahlen vom 25. Januar zu einem deutlichen Wahlsieg der radikal-islamischen Hamas-Bewegung gekommen. Als Folge der Wahlergebnisse gab es in Ramallah und in Bethlehem voruebergehend lokale Auseinandersetzungen zwischen Anhaengern von Hamas und der Fatah-Bewegung. Die regionalen Auswirkungen des Wahlgangs auf die Friedensbemuehungen im Nahen Osten sind derzeit noch unklar. Eine weitere Erhoehung der Gefaehrdungslage fuer Israel-Reisende ist momentan jedoch nicht zu erkennen, zumal sich Anschlaege auch in der Vergangenheit nicht gegen Touristen gerichtet hatten. Weiterhin gilt der letztmalig am 13. Januar aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes, in dem es woertlich heisst: "Die Sicherheitslage in Israel und vor allem in den Palaestinensischen Gebieten bleibt weiterhin angespannt. Vor Ort befindliche Personen in Israel und den Palaestinensischen Gebieten werden daher zu erhoehter Vorsicht aufgerufen. Von Reisen in den Gazastreifen raet das Auswaertige Amt in jedem Fall dringend ab. .... Bei Reisen nach Israel muss weiterhin der Sicherheitslage Rechnung getragen werden. In Israel (innerhalb der Grenzen vom 01.06.67) besteht jederzeit und besonders in Staedten die Gefahr von Anschlaegen, insbesondere Selbstmordattentaten. Die Anschlaege richteten sich in der Vergangenheit insbesondere gegen oeffentliche Verkehrsmittel (insb. Linienbusse) und oeffentliche Orte mit hohen Besucherzahlen einschl. Einkaufszentren, Restaurants und Diskotheken. Auch Auslaender waren Opfer von Anschlaegen. Daher wird hoechste Vorsicht empfohlen. ...In Jerusalem wird auf Grund der angespannten Situation zu besonderer Vorsicht geraten. Oeffentliche Verkehrsmittel, ebenso wie oeffentliche Orte mit hohen Besucherzahlen einschl. Restaurants, waren in der Vergangenheit Ziele von Anschlaegen in der Stadt. Von Besuchen in der Naehe des Tempelbergs an Freitagen wird abgeraten. Bei Altstadtbesuchen wird zu genereller Vorsicht - insbesondere an islamischen und juedischen Feiertagen - geraten. Ortskundige Begleitung wird empfohlen." Derzeit befinden sich keine Gaeste von uns in Israel. In den naechsten Wochen sind allerdings wieder Abreisen vorgesehen. Die naechste Reise beginnt am 19.2. 2006. Weitere Abreisen folgen in relativ dichter Reihenfolge ab Mitte Maerz. Alle unsere Israel-Gaeste erhielten bereits bei Buchung den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes und sind somit ueber die ingesamt angespannte Lage im Land informiert. Zudem werden wir ab sofort aufgrund der juengsten Entwicklung alle Israel-Gaeste mit Abreise bis zum 30. Juni per Rundschreiben ueber die aktuelle Situation im Land informieren. Wir werden die Lage in Israel weiter sehr aufmerksam verfolgen und bei Bedarf umgehend Massnahmen einleiten. Dies gilt auch fuer die Lage in Bethlehem: Sollte es hier erneut zu innerpalaestinesischen Auseinandersetzungen kommen, werden wir - ggf. auch kurzfristig - unsere Tagesausfluege in diese Stadt absagen und alternative Programme anbieten. Wie bisher vermeiden wir bei allen Israel-Reisen konsequent beliebte Treffpunkte der Einheimischen wie Restaurants, Einkaufszentren und oeffentliche Nahverkehrsmittel in den Ballungszentren. Ueber diese Vorsichtsmassnahmen hinaus haben wir unsere Reiseleiter und israelischen Leistungspartner zu groesstmoeglicher Vorsicht angewiesen. Allen Israel-Kunden gewaehren wir im Jahr 2006 ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise. Fuer Gaeste der am 19. Februar 2006 beginnenden Reise wird das kostenlose Umbuchungsrecht bis zum 6. Februar 2006 verlaengert.
Anschlaege im suediranischen Ahwas Stand: 25. Januar 2006
In der suediranischen Provinzhauptstadt Ahwaz ist es gestern zu zwei Anschlaegen gekommen, bei denen acht Menschen getoetet und viele weitere verletzt wurden. Einige Beobachter sehen diese Anschlaege in Zusammenhang mit einem fuer diesen Tag geplanten Besuch des iranischen Staatspraesidenten. Die Anschlaege richteten sich nicht gegen Touristen bzw. touristische Einrichtungen. Das Auswaertige Amt hat daraufhin seinen Sicherheitshinweis zum Iran aktualisiert: Es weist auf die juengsten Anschlaege hin, nimmt aber keine prinzipielle Neubewertung der Sicherheitslage fuer Ahwaz und die Provinz Khuzestan vor. Woertlich heisst es: "Nach Anschlaegen in der Provinzhauptstadt Khuzestans (Ahwaz) im Jahr 2005 und erneut im Januar 2006 sowie den Auseinandersetzungen in der Provinz Kurdistan im Juli 2005 wird empfohlen, bei eventuellen Reisen in diese Gebiete die Entwicklung der Sicherheitslage aufmerksam zu verfolgen. Von nicht notwendigen Individual- oder Trekkingreisen in die Kurdengebiete im Nordwesten Irans entlang der tuerkischen und irakischen Grenze wird grundsaetzlich abgeraten. Reisende in Grenzregionen Irans zum Irak sollten auch die jeweils aktuelle Lage im Irak in Betracht ziehen." Zum Zeitpunkt dieser Anschlaege befanden sich keine Gaeste von uns im Iran. Die naechsten Reisen in den Iran werden am 13. Februar beginnen, weitere Abreisen folgen in relativ dichter Reihenfolge in den darauffolgenden Wochen. Wir werden alle Iran-Reisen, bei denen ein Aufenthalt in Ahwaz vorgesehen ist, so umgestalten, dass alle Besichtigungen oder Freizeiten in dieser suediranischen Stadt entfallen. Den Gaesten wird ein attraktives Alternativprogramm angeboten. Da sich die Anschlaege jedoch nicht gegen Touristen und touristische Einrichtungen richteten, behalten wir die in der Stadt vorgesehenen Uebernachtungen bei. Unsere Reiseleiter und oertlichen Leistungspartner fordern wir erneut zu erhoehter Vorsicht auf. Alle unsere Iran-Gaeste erhalten den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes bei Buchung und mit ihren Reiseunterlagen. Darueber hinaus werden wir alle bis zum 30. Juni 2006 reisenden Iran-Gaeste zusaetzlich per Rundschreiben ueber die aktuelle Lage informieren. Selbstverstaendlich beobachten wir die weitere Entwicklung der Sicherheitslage im Iran insgesamt und in Khuzestan im Besonderen sehr aufmerksam und werden bei Bedarf weitergehende Massnahmen und evt. auch eine erneute Umroutung unserer Programme pruefen. Alle unsere Iran-Gaeste haben auch im Jahr 2006 unabhaengig von den juengsten Ereignissen ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise. Zum Erdbeben in der Aegaeis Stand: 16. Januar 2006
Am Sonntag hat ein Erdbeben der Staerke 6.9 weite Teile der Aegaeis erschuettert. Das Epizentrum lag in grosser Tiefe zwischen Kreta und der Insel Kithira. Trotz groesserer Schaeden an Gebaeuden auf der Insel Kithira sei das Beben insgesamt glimpflich ausgegangen; Tote hat es nach Angaben der Behoerden nicht gegeben. Derzeit befinden sich keine Gaeste von uns in Griechenland. Die naechsten Abreisen sind ab dem 25. Maerz vorgesehen. Die laut den Berichten staerker in Mitleidenschaft gezogene Insel Kithira wird bei keiner unserer Griechenland-Reisen besucht. Ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung von Griechenland-Reisen besteht nicht.
"Indien ein vergleichsweise sicheres Reiseland" Stand: 16. Januar 2006
In seinem am 13. Januar aktualisierten Sicherheitshinweis zu Indien weist das Auswaertige Amt darauf hin, dass der Subkontinent ein vergleichsweise sicheres Reiseland sei, aber Anschlaege auch ausserhalb der bekannten - und auf unseren Reisen nicht besuchten - Konfliktregionen (v.a. Jammu und Kaschmir sowie die Nordostregion Indiens) nicht auszuschliessen seien. Woertlich schreibt das Amt: "Indien ist ein vergleichsweise sicheres Reiseland. Es kommt aber in verschiedenen Teilen Indiens immer wieder zu Terroranschlaegen, auch in Gebieten, die normalerweise nicht Hauptziel solcher Anschlaege sind (z.B. Anschlag in New Delhi am 29.10.2005 mit zahlreichen Todesopfern). Weitere Anschlaege sind nicht auszuschliessen. Es wird daher generell zu Wachsamkeit geraten. Besondere Wachsamkeit empfiehlt sich ausserdem an Feiertagen (Tag der Republik am 26. Januar, Unabhaengigkeitstag am 15. August), an denen es erfahrungsgemaess vermehrt zu Drohungen und Anschlaegen kommt. Es wird empfohlen, an und unmittelbar vor solchen Tagen Maerkte, oeffentliche Plaetze und grosse Menschenansammlungen sowie Regierungsgebaeude und nationale Wahrzeichen zu meiden." Es befinden sich derzeit Gaeste von uns in verschiedenen Landesteilen des Subkontinents. Alle sind wohlauf. Weitere Abreisen folgen in dichter Reihenfolge in den naechsten Tagen. Da das Auswaertige Amt offensichtlich vor allem rund um den am 26. Januar begangenen Tag der Republik eine erhoehte Gefaehrdung sieht, werden wir alle Reiseleiter und Leistungspartner an diesen Tagen zu besonders hoher Wachsamkeit auffordern. Bereits seit den Anschlaegen in Delhi Ende Oktober 2005 verzichten wir in allen wichtigen Grossstaedten Nordindiens auf den Besuch von Maerkten. In Delhi umgehen wir zudem die in einem Marktviertel gelegene Freitagsmoschee. Rikschafahrten durch die Altstadt von Delhi werden 2006 nicht mehr angeboten. Unsere Reiseleiter informieren alle Kunden, die momentan in Indien reisen ueber diesen aktuellen Sicherheitshinweis. Selbstverstaendlich werden wir die weitere Entwicklung der Lage sorgfaeltig verfolgen und bei Bedarf umgehend weitergehende Massnahmen ergreifen. Alle Gaeste erhalten den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswaertigen Amtes bei Buchung und mit den Reiseunterlagen. Sie wurden in jedem Fall ueber die allgemeine Gefahr von Anschlaegen informiert. Ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Indien-Reisen wird nicht gewaehrt.
Reisemerkblaetter zu Syrien und dem Iran wegen Vogelgrippe aktualisiert Stand: 20. Januar 2006
Aufgrund der geografischen Naehe der Osttuerkei zum Iran, aber auch zu Syrien ist die Gefahr eines Uebergreifens der Vogelgrippe auf diese Laender nach Ansicht der Behoerden nicht auszuschliessen. Aus diesem Grund hat das Auswaertige Amt nun auch in seine Reisemerkblaetter zu diesen beiden Staaten folgenden aktuellen Hinweis eingefuegt: "Auch im Iran (bzw. in Syrien) besteht eine erhoehte Gefahr, dass die KLASSISCHE GEFLUEGELPEST (hochpathogene Form der AVIAEREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) auftreten koennte. Bestaetigte Faelle gibt es bisher nicht. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium fuer Ernaehrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veroeffentlichte Information "Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe". http://www.verbraucherministerium.de/index-00057B5AC97A1305AA3C6521C0A8D816.html>".
Trotz dieses Hinweises besteht weiterhin kein erhoehtes Risiko einer Ansteckung fuer Reisende in diese Staaten. Eine Uebertragung von Mensch zu Mensch ist in keinem Fall belegt.
Derzeit befinden sich Gaeste von uns weder im Iran noch in Syrien. Die naechsten Abreisen sind ab Mitte Februar vorgesehen. Obwohl noch keine Erkrankungsfaelle in diesen beiden Staaten gemeldet wurde, werden wir auch in Syrien und im Iran praeventive Massnahmen ergreifen. So werden unsere Leistungspartner umgehend angewiesen, unseren Kunden ab sofort in keinem Fall Gefluegelfleisch und sonstige Gefluegelprodukte zu servieren. Ebenso werden wir in der gesamten Region keine Marktbereiche besuchen, in denen lebendes Gefluegel zum Verkauf angeboten wird. Unsere Reiseleiter werden entsprechend informiert und stellen die lueckenlose Umsetzung dieser Massnahme sicher. Alle unsere Syrien- und Irangaeste informieren wir ab sofort zusammen mit den Reiseunterlagen ueber diesen Aktuellen Hinweis des Auswaertigen Amtes und ueber die von uns vorsorglich getroffenen Massnahmen in ihrem Reiseland. Sollte es in der Region in den naechsten Wochen zu einer Verschlechterung der Lage kommen, werden wir weitergehende Massnahmen pruefen und erneut informieren. Vollkommen unabhaengig von diesen Vorkommnissen gewaehren wir im Jahr 2006 allen unseren Gaesten nach Syrien und in den Iran ein Recht auf kostenlose Umbuchung Ihrer Reise bis vier Wochen vor Abreise.
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